Das Sprechfunkzeugnis

Um eine Funkstation bedienen zu dürfen wurde schon 1927 festgelegt, dass nur Personen mit entsprechender Ausbildung eine Funkstation (Bordfunk) in Betrieb nehmen dürfen.

In Österreich muss dazu die Funkprüfung bei der Fernmeldebehörde (Fernmeldebüro) abgelegt werden. Dieses Funkzeugnis ist Voraussetzung um im Flugzeug das Funkgerät bedienen zu dürfen.

Die Lizenz

Es gibt folgende Funkzeugnisse in Österreich:

  • BFZ (Eingeschränktes Sprechfunkzeugnis für den Binnenflugfunkdienst; nur deutsch, nur Sichtflug innerhalb deutschsprachigen Raumes)
  • EFZ (Eingeschränktes Sprechfunkzeugnis für den beweglichen Flugfunkdienst; deutsch und englisch, nur Sichtflug)
  • AFZ (Allgemeines Sprechfunkzeugnis für den beweglichen Flugfunkdienst; deutsch und englisch, weltweit, Sicht- und Instrumentenflug)

Die Prüfung

Die Funkprüfung besteht aus einem theoretischen Teil, der

  • Rechtliche Bestimmungen
  • Technische Kenntnisse
  • Sonderbestimmungen und
  • eine NOTAM-Übersetzung

beinhaltet, sowie einem praktischen Teil.
Es wird ein Flug simuliert, wobei der Prüfer den Teil des Fluglotse (ATC) übernimmt. Hier wird insbesondere auf die Verwendung der korrekten Phraseologie und Handhabung des Funkgerätes geachtet.

 

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